Lesní správa lány

Tätigkeit

Forstwirtschaft

Die Forstverwaltung Lány bewirtschaftet 5286,71 ha der Bestände nach gültigem wirtschaftlichem Plan (1.1.2010 – 31.12.2019). Die maximale Gesamthöhe der Holzgewinnung in zehn Jahren macht 355 000 m3 (Holzgewinnung bei Holzschlag 312 000 m3, vorläufiges Holzfällen 43 000 m3). In der Forstwirtschaftseinheit Lány ist ein Minimalanteil von Bodenverbesserungs- und Bodenverfestigungsgehölze in der Höhe von 28,46% vorgeschlagen. Währende des letzten Jahrzehnts überwogen bei der Aufforstung Laubholzarten (Stieleiche und Wintereiche 34 %, Rotbuche 22 %) gegenüber den Nadelbäumen (gemeine Fichte 19 % und gemeine Kiefer 15 %). Der Trend zum Anstieg des Laubholzartenanteils bei der Walderneuerung wird auch in der Gegenwart fortgesetzt. Das minimale Flächenausmaß der erzieherischen Eingriffe in den bis 40 Jahre alten Beständen macht in diesem Jahrzehnt 435,43 ha Jugendpflege und 756,37 ha Durchforstungen.

Zu den grundlegenden strategischen Zielen des wirtschaftlichen Umgangs mit den Forstbeständen der Forstwirtschaftseinheit Lány werden die Erhaltung und Verbesserung der Waldökosysteme und Anwendung der Prinzipien der nachhaltigen Wirtschaft gezählt, damit die Stabilität und die einzigartige Biodiversität der Waldbestände gesichert werden könnten. Es ist weiter notwendig den Wald zu erhalten als wichtige und erneuerungsfähige Naturressource für kommende Generationen.

Zu den längerfristigen wirtschaftlichen Zielen der Forstverwaltung gehören besonders die kontinuierliche Verwandlung der Monokulturwirtschaft in eine differenzierte Wirtschaft im Einklang mit den Naturbedingungen, mit Rücksicht auf Zweckmäßigkeit und weitere Tätigkeiten der Forstverwaltung, vor allem auf die Sicherung der Dienste im Zusammenhang mit der Durchführung von Jagdwesen. Man soll weiter die Beziehungen zwischen allen Funktion der Wälder, die von der Forstverwaltung bewirtschaftet werden, und den ökonomischen Limiten optimalisieren und dabei weiter die Produktion der Holzmasse nutzen, bei gleichzeitiger Beachtung und Entwicklung der Umweltfunktion des Waldes. Ein weiteres Ziel ist die Steigerung und Vertiefung von Stabilität der Waldökosysteme, mit Betonung auf Unterholzformen und maximale Anwendung der natürlichen Erneuerung. Grundsätzlich ist auch die ständige Erneuerung von alten verdünnten Beständen und deren Änderung zu altersmäßig sowie gattungsmäßig differenzieren Beständen mit einer höheren Stabilität, auch mit Hinsicht auf die Erhaltung oder Erhöhung deren Ernährungsfähigkeit für alle auftretenden Wildarten, zu berücksichtigen. Hier ist es besonders wichtig den Anteil der Weideflächen im Gehege zu erhöhen. Bei der Erneuerung von Kalamitätsflächen muss man individuell im Rahmen der existierenden Möglichkeiten vorkommen und differenzieren, um die Zweckmäßigkeit zu erhalten und alle verfügbare Maßnahmen zu Milderung der ungünstigen Umweltbedingung zu nutzen. Notwendig sind auch weitere intensive erzieherische Eingriffe, um ausgesuchte Zielgehölze schrittweise zu unterstützen und zu befreien und auf diese Weise einen Skelettbestand zu schaffen. Bei den Erziehungsmaßnahmen müssen Meliorations- und Verfestigungsgehölze unterstützt werden, sowie weitere eingestreute Gehölze. Zu den langfristigen Zielen der Forstverwaltung Lány gehört ist auch die Auswahl von Produktionsgeeigneten Gehölzarten und eventuelle Modifizierung deren Zusammensetzung, mit dem Ziel die Holzproduktion weiter zu steigern.

Jagdwesen und Jagdsport auf dem Gebiet der Forstverwaltung Lány

Die Forstverwaltung Lány sichert die Jagdwesen- und Jagdsportdienste hauptsächlich für den Bedarf der Kanzlei der Präsidenten der Republik. Ihre freie Kapazität bietet sie der Öffentlichkeit in der Form von Gebührenjagdsport.

Die Forstverwaltung Lány betreibt das Jagdwesen in drei Jagdrevieren. Das größte Revier ist das Gehege Lánská obora mit der Fläche von 3 003 ha; hier werden 6 verschiedene Arten von Schalenwild gehegt und gejagt, nämlich der Hirsch, Damhirsch, Japansika, Dybowskihirsch, Muffelwild und Wildschwein.

Außer dem Gehege Lánská obora verwaltet die Forstverwaltung Lány das Jagdrevier Lánské lesy. Das Revier umfasst 3 074 ha und 5 Arten von Schalenwild, nämlich Rotwild, Sikawild, Rehwild, Muffelwild und Schwarzwild.

Das dritte Jagdrevier ist die Fasanerie Amálie mit der Fläche von 477 ha. Hier werden vor allem der Kupferfasan und zur Ergänzung auch Rehwild und Schwarzwild gehegt und gejagt.

Teichwirtschaft

Die Forstverwaltung Lány bewirtschaftet 25 Teiche mit der Gesamtfläche von 19,50 ha. Vier Teiche mit der Fläche von 1,95 ha liegen außerhalb vom Wildgehege und die Forstverwaltung Lány vermietet sie an den Fischereikreis Lány. Die restlichen Teiche werden ordnungsgemäß von der Forstverwaltung Lány bewirtschaftet, im Einklang mit den Forderungen des Naturschutzgebiets (CHKO) Křivoklatsko. Dabei handelt es sich besonders um die Marktproduktion von Königskarpfen, und Schleien, sowie weitere zusätzliche Raubfischarten.


Der größte Teich, den die Forstverwaltung Lány bewirtschaftet, ist der Teich Pilský mit 5,80 ha, weiter der Teich Klíčavský 3,50 ha, Teich Ručičky mit 2,48 ha und Teich Kouglův mit 2,00 ha. Die restlichen Teiche mit kleineren Flächen befinden sich an kleineren Gewässern, die in den Stausee Klíčava fließen, und sind in Kaskaden angeordnet.


Diese Wasserflächen, wie in dem Wildgehege Lánská obora, sowie in der Fasanerie Amálie, erfüllen auch weitere wichtige Funktionen, besonders als Reservoire von hochwertigem Wasser für das Wild und als natürliche und ungestörte Umwelt für Amphibien und weitere geschützte Wasserlebewesen und -pflanzen oder nistende Vögel.


Transport

Die Forstverwaltung Lány besitzt einen Transportzug für den Abtransport zu den Endabnehmern. Es handelt sich um Tatra 815 mit Sattelanhänger Lemex. Es dient vor allem zum Abtransport von Holzmasse aus unserer eigenen Holzgewinnung.


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